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Ratgeber: Ab ins Internet! Digitalisierung von Sammlungen

In diesem Blogbeitrag geht es nicht um ein bestimmtes Stück Mikrogeschichte sondern um ein Statement von Herzen:

Hei Kultur, keine Angst vor Datenbanken!

So viele Schätzchen schlummern in analogen Sammlungen. Ein Jammer, denn viel Mikrogeschichte bleibt vor uns verborgen.

Digitalisierung in der Kultur
Geschichte überall! Chancen der Digitalisierung

Die Hüterinnen und Hüter dieser Schätze, Museen und Vereine, stehen ebenfalls irgendwann vor einem großen Problem. So schnell findet man keine Information mehr, die man braucht. Das umfangreichste Archiv oder eine hochwertige Sammlung ist nutzlos, wenn Unordnung herrscht oder niemand den Zettelkasten weitergepflegt hat, der vor 40 Jahren angelegt wurde.

Nichts gegen Zettelkästen, sie sind echte Kunstwerke, doch nur mit viel Mühe lebendig zu halten. Die moderne Version, die digitale Datenbank, ist inzwischen soweit gereift, dass sie einfach zu pflegen und für viel verschiedene Anwendungen geeignet ist, in denen Dinge wiedergefunden werden müssen. Der Trick dabei ist, dass auch diejenigen finden, die gar nicht aufgeräumt haben. Einmal vernünftig aufgesetzt, nimmt die gepflegte Datenbank mehr Arbeit ab als sie macht.

Das eigene kulturelle Gedächtnis (auch!) digital zu erschließen hat also viele Vorteile:

  • man findet schnell was man sucht
  • die eigenen Schätze können leicht z.B. per Mail zur Verfügung gestellt werden
  • die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, auch international, wird erleichtert
  • die teils empfindlichen Originale bleiben schonend verwahrt

Ein paar prächtige Beispiele für digitale Sammlungsarbeit habe ich in meiner (nie vollständigen) Linksammlung zusammengetragen.

Wer informiert über Digitalisierung in der Kulturbranche?

Wer fördert Digitalisierungsprojekte kleiner Kultureinrichtungen?

National Numismatic Collection,National Museum of American History, Public domain, via Wikimedia Commons
National Numismatic Collection,National Museum of American History, Public domain, via Wikimedia Commons

Gelungenes Fördermittelmanagement [Update 18.05.2022]

DIE zentrale Förder-Datenbank gibt es nicht, ein bisschen Recherchieren muss man schon. Der Kulturmanager oder die Kulturmanagerin Ihres Vertrauens können Ihnen hier weiter helfen. Wer selbst suchen möchte, kann einen Blick auf folgende Liste mit potentiellen Förderinnen werfen. Sie sind zusammengetragen aus  Bund, Ländern, Stiftungen und Verbänden.

Tipp: Im Zweifelsfall einfach anrufen und fragen, die Ansprechpersonen sind im Angebot verzeichnet.

Hier trifft die klassische Kulturförderung auf moderne Digitalisierungsförderung, denn nicht nur Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt, ein paar Beispiele:

Finanzierungs-Datenbanken

Förderungs-Beratung

Förderprojekte

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